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Der CDU-Bundestagabgeordnete Josef Oster im Interview:

Josef Oster 250Koblenz/Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster, der am 24. September bei der Bundestagswahl mit klarem Vorsprung das Direktmandat im Wahlkreis Koblenz gewonnen hat, hat sich in einem Interview mit unserer Zeitung zur politischen Situation in Berlin geäußert. Der 46-Jährige sagte uns auch, wie derzeit sein politischer Arbeitstag aussieht.

Hallo Herr Oster, die Regierungsbildung gestaltet sich ja sehr schwierig und langwierig. Was machen denn Abgeordnete derzeit, während die Parteispitzen an möglichen Koalitionen arbeiten?

Josef Oster: Viele denken ja, dass in Berlin momentan Stillstand herrscht. Dies ist aber überhaupt nicht der Fall. Das politische Tagesgeschäft wird hochprofessionell von der geschäftsführenden Bundesregierung mit den Ministern von CDU/CSU und SPD weitergeführt. Und auch das Plenum tagt während der Sitzungswochen mit umfangreichen Tagesordnungen. Gerade in einer Zeit, in der es Schwierigkeiten bei der Bildung einer neuen Regierung gibt, zeigt es sich, dass das politische System in unserem Land gut funktioniert.

Die große Koalition hat jahrelang funktioniert, auch jetzt arbeiten CDU/CSU und SPD in einer geschäftsführenden Regierung zusammen. Da müsste doch eine Neuauflage eine „GroKo“ recht einfach zustande kommen. Woran hakt es?

Josef Oster: Zunächst: Die offiziellen Gespräche zwischen CDU/CSU und SPD beginnen ja gerade erst. Meine Einschätzung ist, dass die SPD sich deshalb schwer tut, weil ihr Vorsitzender Martin Schulz und auch die gewählte Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles mit markigen Worten den Gang der SPD in die Opposition angekündigt haben. In der Politik geht es neben Programmen und Inhalten immer auch um persönliche Eitelkeiten.

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So erging es dem Direktkandidaten unseres Wahlkreises in den ersten Wochen in der Hauptstadt

Koblenz/Berlin. Den Start in Berlin hatte sich Josef Oster sicher anders vorgestellt: Jamaika-Gespräche gescheitert, Neuwahlen stehen im Raum. Doch der Neu-Abgeordnete sieht die aktuelle Lage als Herausforderung – als eine hochspannende Phase, die für die Bundesrepublik völlig neu ist. Eine solche Ausnahmesituation als Neuling mitzuerleben, hat die ersten Wochen des Koblenzers zu einer sehr intensiven Zeit werden lassen.

Ein Neustart ist es für Josef Oster persönlich aber so oder so. Am 24. September gewann er als Direktkandidat den Koblenzer Wahlkreis – und am 25. September hatte er schon seinen ersten Termin in der Hauptstadt. „Da war die erste Sitzung der CDU-Fraktion“, erzählt er, eine riesige Veranstaltung, 246 Abgeordnete plus diejenigen, die nach der Wahl ausgeschieden sind. „So etwas gibt es in der Lokalpolitik nicht.“

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