Videokonferenz mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier

Videokonferenz Altmaier web

Die Videokonferenz, für die Josef Oster den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, gewinnen konnte, übertraf alle Erwartungen. Fast zwei Stunden lang erklärte der Bundesminister den zugeschalteten Unternehmerinnen und Unternehmern. Oster hat sich aber nicht nur über die Altmaier-Zusage gefreut, sondern auch über das enorme Interesse in der Unternehmerschaft an einer Teilnahme, zu der er gemeinsam mit dem Koblenzer CDU-Landtagskandidaten Stephan Otto eingeladen hatte. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass sich mehr als 80 Unternehmer anmelden. Das ist eine beeindruckende Resonanz“, so Josef Oster.

📺 Die Videokonferenz gibt auf dem Youtube-Kanal von Josef Oster.


Ohne Lockdown: tiefe Rezession

Nach einer kurzen Begrüßung von Oster und Otto beschrieb Peter Altmaier, der sich aus seiner Privatwohnung in Berlin zugeschaltet hatte, die wirtschaftlichen Auswirkungen, die die Coronapandemie und der Maßnahmenkatalog gegen die unkontrollierbare Zunahme des Infektionsgeschehens mit sich bringen.

Auch den „Lockdown“ im Frühjahr und den derzeitigen „Lockdown-light“ verteidigte der Bundesminister. „Warum? Ganz einfach: Weil sonst unsere Wirtschaft in eine tiefe Rezession fallen würde“, so Altmaier. Die Probleme im Frühjahr rührten überwiegend daher, dass internationale Handels- und Lieferketten unterbrochen gewesen wären, „danach hat sich unsere Wirtschaft sehr schnell und für viele unerwartet stark erholt.“


Altmaier machte deutlich, dass auch er sich Sorgen mache, aber er ist – das wurde in jeder Phase des Gesprächs deutlich – von der Stärke der deutschen Wirtschaft überzeugt. „Ich gehe davon aus, dass wir uns nach dem derzeitigen Lockdown bereits im Laufe des ersten Halbjahres aus der Rezession herauskommen.“ Auch die Frage, wie denn Deutschland die enormen Schulden, die zur Bewältigung der Coronakrise aufgenommen wurden, zurückzahlen wolle, beantwortete Peter Altmaier entsprechend. „Die Schulden werden wir über das künftige Wirtschaftswachstum zurückzahlen können.“


Während der gesamten Videokonferenz, die von Josef Oster moderiert wurde, fiel auf, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Energie ganz genau weiß, wovon er spricht. Auf alle Fragen konnte er - ohne drumherum zu reden - präzise antworten. Man spürte, dass er die Sorgen der unterschiedlichen Branchen kennt und überall um Lösungen bemüht ist. Ob für Soloselbstständige, Handwerksbetreibe, Gastronomie, Einzelhandel, Mittelstand oder auch international tätige Großunternehmen. Der erfahrene CDU-Politiker zeigte sich als guter Zuhörer und analytisch Handelnder. Dabei zeigte er immer eine erfreuliche Bodenständigkeit und Menschlichkeit. So gab er zu, dass ihm die Schließung der Gastronomie persönlich wahnsinnig schwergefallen sei. Und bei Fragen, die bei den Hilfspaketen auf eine gewisse Ungerechtigkeit anspielten, sagte der Minister wörtlich: „Der Versuch für eine absolute Gerechtigkeit führt leicht zur absoluten Ungerechtigkeit.“


Da selbst die viele Zeit, die Peter Altmaier mitbrachte, nicht ausreichte, um alle Fragen zu beantworten, bot Josef Oster den Teilnehmer an, ihm unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! offene Fragen zukommen zu lassen. „Ich werde diese alle an unseren Bundesminister zur Beantwortung weiterleiten“, so der Koblenzer Abgeordnete.

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