"Freiheit, Menschenrechte und über allem für das kostbare Gut Demokratie"

17JUNI Gedenktag web

Gemeinsam mit Andreas Biebricher, Präsident der Peter-Altmeier-Gesellschaft, legte Josef Oster als Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Koblenz an den Original-Teilen der Berliner Mauer unweit des Deutschen Ecks einen Kranz in Gedenken an die Opfer des Aufstands vom 17, Juni 1953 nieder. Besonders gefreut hat er sich über die Rede der Koblenzerin Elke Schlegel, die sich als ehemalige Inhaftierte immer noch leidenschaftlich in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) engagiert. Auch die Schilderungen des in Bendorf lebenden Zeitzeugen Siegfried Keil, der den 17. Juni 1953 und die folgenden Repressalien persönlich erlebt hat, haben ihn und die Zuhörer sehr bewegt.

"Am 17 Juni erinnern wir uns an den mutigen Aufstand von Bürgerinnen und Bürgern, die vor mittlerweile 68 Jahren gegen den Unrechtsstaat DDR auf die Straße gegangen sind. Sie haben damals für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ihre Stimmen erhoben. Der Aufstand wurde brutal und menschenverachtend von Polizei- und Militär des SED-Staates und sowjetischen Panzern beendet. Die Bilanz: 50 Tote, mehr als 1.000 Bürger mussten langjährige Haftstraßen verbüßen und unzählige Menschen mussten dauerhaft mit Schikanen und Repressalien leben", sagt Oster und ergänzt: "Ich halte die Pflege der Erinnerungskultur für wichtiger denn je. Denn Ereignisse wie dem 17. Juni 1953 zeigen, dass Demokratie beileibe keine Selbstverständlichkeit ist. Der 17. Juni ist kein x-beliebiger Tag. Er steht für Freiheit, Menschenrechte und über allem für das kostbare Gut Demokratie. Das Erbe der Bürgerinnen und Bürger, die vor 68 Jahren auf die Straße gegangen sind, müssen wir alle in unseren Herzen tragen. Dann werden wir und künftige Generationen in Deutschland in Frieden und Freiheit leben können."

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