Neuer Lehrstuhl: Eine große Chance für die Uni Koblenz

Josef Oster und Andreas Scheuer web

In Koblenz und der Region wird lebhaft darüber diskutiert, wie die ab dem 1. Januar 2023 eigenständige Universität erfolgreich aufgestellt werden kann. Dabei geht es um die personelle, finanzielle und inhaltliche Ausrichtung der Uni. Jetzt konnte der Bundestagsabgeordnete Josef Oster nach Gesprächen mit dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, ein richtungsweisendes Ergebnis aus Berlin mitbringen, das den Universitätsstandort Koblenz deutlich aufwerten und nach vorne bringen wird: Ein Lehrstuhl für Gewässerkunde soll kommen und wird vom Bund mit drei Stiftungsprofessuren beste Startvoraussetzungen für die ersten fünf Jahre erhalten.

Der konkrete Finanzierungsplan wird aktuell intern im Ministerium abgestimmt. Auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen der BfG, der künftigen Universität Koblenz, der Hochschule Koblenz, wo es bereits einen dualen Studiengang "Umwelt-, Wasser- und Infrastrukturmanagement", gibt, muss noch abgeschlossen werden. Laufen alle Verhandlungen glatt, wird rechtzeitig mit Beginn Eigenständigkeit der Uni Koblenz der neue Studiengang startklar sein.

Die Idee eines Lehrstuhls für Gewässerkunde entstand in der in Koblenz beheimateten renommierten Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), die dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zugeordnet ist. Sie wurde zuletzt auch von Vertretern der Wirtschaft und der Uni immer diskutiert. Ich bin davon überzeugt, dass dieser neue Lehrstuhl nicht nur das Angebot im Bereich Lehre und Forschung der Uni bereichern wird. Er wird auch dabei helfen, dass ausreichend hochqualifizierter wissenschaftlicher Nachwuchs für die BfG gewonnen werden kann. Vom zukünftigen Studiengang Gewässerkunde können meiner Überzeugung nach durch Kooperationen der Uni mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde und der regionalen Wirtschaft Umwelt- und Klimaschutz innovativ vorangebracht werden.

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