Besondere Ausstellung zu Schicksalen jüdischer Sportstars

Foto Ausstellung Jüdische Sportstars web

Noch bis zum 3. Oktober kann auf dem Koblenzer Clemensplatz eine Ausstellung besucht werden, die alles andere als alltäglich ist: „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“. Eindrucksvoll wird an das Leben und Schicksal von Sportlerinnen und Sportlern erinnert, die während der Nazidiktatur einzig aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit ausgegrenzt, missbraucht und hingerichtet wurden. „Der Besuch dieser Ausstellung ist für alle Altersgruppen empfehlenswert. Sie erinnert und mahnt zugleich“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete nach der Eröffnung.

Die Ausstellung, die dank des Engagements des Koblenzer Vereins der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit, des Fußballverbands Rheinland sowie der Unterstützung und Förderung der Else Schütz Stiftung auf die Beine gestellt wurde, ist rundum gelungen. Sie weckt das Bewusstsein, wie menschenverachtend die Nazis mit erfolgreichen jüdischen Sportsstars umgegangen sind. Auf dem Koblenzer Clemensplatz wird an 17 herausragende Persönlichkeiten erinnert, die große Titel errungen und Rekorde erzielt hatten. Sie mussten ihre Vereine verlassen, bekamen Titel aberkannt, wurden geächtet, deportiert und ermordet. Nur wenigen gelang die Flucht in sicheres Ausland. „Sport hat eine unglaubliche Kraft, die stärker als Grenzen und Ideologien ist“, sagt Oster. „Die Ausstellung macht uns aber auch bewusst, dass wir Freiheit und Demokratie immer verteidigen müssen, damit sich düstere Kapitel der Geschichte nicht wiederholen“, so Josef Oster.

Foto - von links: Walter Desch (Präsident Fußballverband Rheinland), Monika Sauer (Präsidenten Sportbund Rheinland, Professor Dr. Lorenz Pfeiffer (Kurator der Ausstellung), Josef Oster (CDU-Bundestagsabgeordneter) und Ulrike Mohrs (Bürgermeisterin Koblenz).

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