Oster in Weißenthurm: Obstbauern haben Zukunftssorgen

Besuch Obtsbauer web

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster hat in den vergangenen Jahren regelmäßig die Verbandsgemeinde Weißenthurm besucht. Unternehmensbesuche, Gespräche mit Vertretern der Räte und sein Engagement für die Bürgerinitiative „Wir gegen den Bahnlärm in der VG Weißenthurm“ waren und sind für den Bundestagsabgeordneten eine Selbstverständlichkeit. Jetzt war erneut in Mülheim-Kärlich unterwegs. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes, Bernd Bruckner, hat er den gerade fertiggestellten Wasserspielplatz in der Hoorweiher-Straße inspiziert, für den Bruckner sich in seiner Zuständigkeit als Beigeordneter für Sportanlagen und Spielplätze eingesetzt hatte. „Es ist eine wunderschöne Anlage, in der Kinder offenkundig ihren Spaß haben“, sagte Josef Oster beim Rundgang.

Weniger erfreulich war das, was der Bundestagsabgeordnete von Obstbauer Thomas Kreuter hörte. Der erfahrene Obstbauer, Vorsitzender des Obstbau-Ring Koblenz mit mehr als 250 Betrieben, betreibt gemeinsam mit seinem Sohn Tim und seiner Frau Annemarie Spurzem-Kreuter den Traditionsbetrieb Betrieb in der Mühlheimer Bachstraße. „Wenn die künftige Bundesregierung weiter den Mindestlohn erhöht, trifft das unsere Betriebe sehr hat“, so Thomas Kreuter. „Wir sind nicht in der Lage, den osteuropäischen Erntehelfern, auf die wir in Deutschland angewiesen sind, noch höhere Löhne zu zahlen. Wenn der Mindestlohn weiter steigt, wird es dramatisch. Mit Sicherheit bedeutet dies dann das Ende für viele Obstbauern in unserer Region.“

Oster nimmt Sorgen ernst

Josef Oster nutzte die Gelegenheit, um sich einen genauen Eindruck von der Erntearbeit zu verschaffen. Zurzeit werden Zwetschgen in anstrengender Handarbeit gepflückt und für den Handel portioniert. Auch hier sehen Kreuter und seine Kollegen sorgenvoll der Zukunft entgegen: „Alle großen Märkte werben mit Regionalität. Doch gegen die Billig-Importe aus Bosnien-Herzegowina mit Zwetschgen und der Türkei mit Süßkirschen kommen wir preislich jetzt schon nicht an. Wenn dann noch der Mindestlohn weiter erhöht wird und die Energiekosten steigen …“ Josef Oster nahm die Sorgen des Mülheimer Obstbauern aufmerksam zur Kenntnis. „Es ist wichtig, dass die künftige Bundesregierung eine Politik macht, die sich auch ihrer Verantwortung für unsere Betriebe bewusst ist. Ich kann deshalb nur vor einem Rot-Grün-Roten Linksbündnis warnen“, so Oster. „Am 26. September haben die Bürgerinnen und Bürger die Chance, dies zu verhindern.“

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