Oster im Gespräch... mit "neuem Bewohner der Marksburg"

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Im April hat Stefan Hirtz seine Arbeit als Geschäftsführer der Deutschen Burgenvereinigung aufgenommen. Jetzt hat er seine Wohnung in der Marksburg bezogen. In der Burg, in der auch die Bundesgeschäftsstelle des Vereins untergebracht ist, hat der neue Burg-Bewohner den CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Oster zu einem Gespräch empfangen.

Ein Thema waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Deutsche Burgenvereinigung und speziell für die Marksburg. Im Beisein von Braubachs Stadtbürgermeister Joachim Müller und dem CDU-Ortsvorsitzenden Markus Fischer machte Hirtz deutlich, dass durch die Pandemie die Zahl der Besucher und damit die Einnahmen durch Eintrittsgelder deutlich zurückgegangen sind. „Im Jahr 2019 hatten wir 190.000 Besucher, im vergangenen Jahr lediglich 60.000“, so Stefan Hirtz. Der Geschäftsführer hofft, dass die Politik klare und sinnvolle Regeln trifft, die es beispielsweise auch Schulklassen mit 30 Kindern ermögliche, die Burg zu besichtigen.

Die Deutsche Burgenvereinigung, eine der ältesten Denkmalschutzorganisationen in Deutschland, tritt für die Erhaltung der Burgen und Schlösser ein. Neben den baulichen Herausforderungen geht es auch um wissenschaftliches Arbeiten und natürlich auch darum, die kulturhistorisch wertvollen Gebäude für Besucher erlebbar zu machen. Der Aufwand dafür ist enorm: Allein in der Marksburg sind fünf Hausmeister beschäftigt und weitere fünf wissenschaftliche Mitarbeiter. „Insgesamt haben wir 45 Beschäftigte“, sagt Stefan Hirtz. „Für den Erhalt der Marksburg sind wir auf Fördergelder von Land und Bund angewiesen“

Oster unterstützt Förderanträge

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Oster betonte, dass er weiterhin gerne Förderanträge unterstütze. „Es ist mir in den vergangenen Jahren natürlich immer eine große Freude gewesen, wenn es gelungen ist, Fördergelder aus Bundesprogrammen für den Wahlkreis zu bekommen. Gerne werde ich mich dafür auch in Zukunft einsetzen“, so der CDU-Abgeordnete.
Unmittelbar im Anschluss an das Gespräch mit dem Geschäftsführer der Deutschen Burgenvereinigung hatten Josef Oster und Markus Fischer einen weiteren Termin auf der Marksburg. Dort ging es um das Thema Elementarversicherung. „Es ist sehr wichtig, dass wir heute einen Experten des Unternehmens Debeka hier haben, der brennende Fragen beantworten kann. Dies ist nach der Flutkatastrophe im Ahrtal von großer Bedeutung“, so Josef Oster.

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