Oster bei Bürgerinitiative: Rübenach leidet unter dem Lärm

Lebenswertes Rübenach

Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Thomas Roos ist Josef Oster einer Einladung der Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach“ gefolgt, die mit ihrem Vorsitzenden Rüdiger Neitzel seit Jahren gegen den Autolärm, der von der A48 ausgeht, kämpft.

Die hohe Lärmbelastung ist nicht nur eine erhebliche gesundheitliche Belastung, sie verhindert auch die Ausweisung von beabsichtigten Neubaugebieten und steht damit einer guten Zukunft des Koblenzer Stadtteils im Weg.

Da es sich bei der A48 um eine Bestandsautobahn handelt, liefen bislang alle Anstrengungen für die Errichtung einer Lärmschutzwand beziehungsweise Lärmschutzwalls auf Kosten des Bundes aus rechtlichen Gründen ins Leere. Diese Forderung hatte Oster bereits vor einiger Zeit gegenüber dem Bundesverkehrsministerium erhoben. Der Bund übernimmt aber nur im Rahmen eines grundlegenden Aus- oder Umbaus der Autobahn die Planung und trägt dann auch die Kosten. Ein derartiger Ausbau der A48 ist aber absehbar nicht geplant.

Jetzt bereitet die Bürgerinitiative eine Petition vor, die den Bundestag zu einer Entscheidung zugunsten des Rübenacher Anliegens bewegen soll. Die Petition soll auf die Ungleichbehandlung zwischen Bestandsautobahnen im Vergleich zu Neu- und Ausbauvorhaben beim Lärmschutz hinweisen.

Darüber hinaus hat die Stadt Koblenz zwischenzeitlich unter Federführung des Baudezernenten Bert Flöck auf freiwilliger Basis eine Machbarkeitsstudie für Rübenach auf den Weg gebracht, obwohl sie für den Lärmschutz an Autobahnen nicht originär zuständig ist.

"Ich begrüße es sehr, dass sich so viele Rübenacherinnen und Rübenacher unermüdlich für das Wohl ihrer Heimat engagieren", so Oster.

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